Die Ausstellung zeichnet die Geschichte des Schiffes von der Planung 1950 bis zur derzeitigen Sanierung in Stralsund nach.
Die Sonderausstellung „75 Jahre Segelschulschiff ‚Wilhelm Pieck/Greif'" ist Teil der neuen Reihe „Ausstellung im Trockendock" im Marinemuseum.
Die Ausstellung zeichnet die Geschichte des Schiffes von der Planung 1950 bis zur derzeitigen Sanierung in Stralsund nach. Sechs Themenbereiche führen von der Idee eines „Schiffes der Jugend" über den Bau und Stapellauf auf der Warnowwerft, die vormilitärische Ausbildungspraxis sowie die politischen Inszenierungen und Kontrollen bis zu den großen Fahrten. Der Abschluss widmet sich dem „zweiten Leben" des Schiffes als „Greif" der Hansestadt Greifswald nach 1990. Zu sehen sind historische Fotografien sowie Originalobjekte vom Schiff, darunter die Schiffsglocke der „Greif".
„Die ‚Wilhelm Pieck', heute ‚Greif', ist ein Schiff mit einer doppelten Geschichte. Sie war Ausbildungsort für tausende junge Menschen und zugleich politisches Prestigeobjekt der DDR. Uns geht es darum, beide Seiten sichtbar zu machen: die persönlichen Erfahrungen an Bord ebenso wie den politischen Rahmen, in dem sie stattfanden. Dass die Sanierung in Sichtweite von der Insel Dänholm läuft, macht die Ausstellung an diesem Ort besonders passend", sagt Dr. Antje Strahl, Kuratorin für Marinegeschichte im STRALSUND MUSEUM.



