Ein Theaterstück von Jeanette Rosen und Malte Kuhn-Mitscherlich, es spielen: Boris Ben Siegel, Marilena Weichert, Roland Pfaus, Stefan Waak u.a.
Vor dem Kurhaus Binz erinnert ein einzelner Stolperstein an Adalbert Kaba-Klein. Doch die Geschichte des einstigen jüdischen Kurhausdirektors verlangt eigentlich zwei.
Die Uraufführung von „Adalberts Kurhaus“ erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Leben, sondern lädt die Zuschauer dazu ein, nachzuempfinden, was es bedeutet, wenn ein Mensch die Willkür von gleich zwei politischen Systemen erleiden muss.
Das Stück handelt von der wahren und doppelt tragischen Geschichte des einstigen jüdischen Besitzers des Binzer Kurhauses Adalbert Kaba-Klein (1895-1962). Gleich zweimal wird er zum Opfer der Willkür politischer Machtstrukturen, erst verliert er alles und beinahe das Leben durch die Arisierung der Nazis. Dann wird er 1953 in der DDR durch die „Aktion Rose“ noch einmal zwangsenteignet und verhaftet. Vor dem Kurhaus erinnert ein Stolperstein an sein Schicksal. Doch wo ist der zweite Stein?
Nach der Premiere am 22.10. haben Sie Möglichkeit, an einer Podiumsdiskussion mit dem Rotary Club Rügen zum Thema Freiheit und Unternehmertum, teilzunehmen.
Nach der Vorstellung am 23.10. besteht die Möglichkeit, mit Historikern des Dokumentationszentrums Prora und dem Ensemble ins Gespräch zu kommen.
Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen werden per Mail an verein@falladaland.de entgegengenommen.



