ALICE D vermengt assoziativ-biographische Lyrik und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück um Einsamkeit, Selbstfindung und Sucht.
Tief fällt ALICE D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Wie durch das Wunderland wandelt sie durch den Technoclub. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitäts-fliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird? Wenn wir „inmitten des Festes unsere Einsamkeit schwerer tragen als sonst“? Und die Sehnsucht nach Verbindung und Begegnung in einer sich zunehmend spaltenden Gesellschaft in Abhängigkeit und Drogenkonsum kippt?
Basierend auf René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück um Einsamkeit, Selbstermächtigung und Sucht.
ALICE D tanzt, zwischen den Polen, auf dem schmalen Grat zwischen Selbsterfindung und Destruktivität – untermalt von elektronischer Tanzmusik trägt sie die Fragen um Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft direkt aus der Berliner Clubkultur hinein in Städte und Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns.
VVK: www.theaterwerft.de
Weitere Termine:
24.01. Bunker Rostock
30.01. Kulturkirche St. Jakobi Stralsund
01.02. Igel-Eck Carlow
13.02. Komplex Schwerin
Die Gastspielreihe ist gefördert durch den fredak MV aus Mitteln des Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.



