2 Vorstellungen des Puppentheaters vom Jüdischen Museum Berlin "BUBALES" mit einem stück für "junge und junggebliebene Erwachsene" zum Thema Antisemitismus. Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus.
In den gegenwärtigen anspruchsvollen Zeiten, in denen der Antisemitismus und die
Diskriminierung von Menschen aufgrund anderer Herkunft oder Kultur stetig wächst, haben wir als
„Initiative zur Erinnerung an jüdisches Leben in Stralsund“ zusammen mit Michael Hotze, dem
Betreiber der „Kulturdiele Mönchstraße 8“ und Vorsitzenden des Vereins „KULTURsamkeit e.V.“
das BUBALES Puppentheater des Jüdischen Museums Berlin für 4 Aufführungen an einem Tag für
Schulklassen und Nachmittags-bzw. Abendpublikum eingeladen.
Das von uns angedachte Stück beschreibt die Puppenspielerin Shlomit Tripp selbst als „schrulligen
Antidiskrimierungskurs“, in dem sie mit jüdischem Humor und viel Selbstironie erklärt, wie man
zeitgenössischen Nervensägen begegnet und selbst zu einer Nervensäge werden kann. Zielgruppe
sind junge Erwachsene und Mitmenschen, die die Linie zwischen Polit-Koscher und Schweinerei
klarer in den Blick nehmen möchten.
„Puppen sind wunderbare Werkzeuge um Menschen zu verbinden und Ängste abzubauen.“ sagt
Shlomit Tripp. Eine weitere Besonderheit sind die zweisprachigen Stücke für türkische und
arabische Familien. Mit seinem umfangreichen und unterhaltsamen Repertoire geben die bubales,
ihrem Publikum Einblicke in die jüdische Kultur.
Die handgemachten Stab- und Klappmaulpuppen treten seit über 12 Jahren in Schulen,
Theaterhäusern, Museen, diversen Community-Treffpunkten und auf Festivals auf. Neben dem
Bildungs-Aspekt sind die bubales für ihren unverwechselbaren Stil auch außerhalb der Jüdischen
Gemeinden bekannt.
Showtime ca. 1 Stunde.



