Anna Wiebe zeigt eine vielseitige Werkschau aus Ölmalerei, Pastell, Tusche, Druckgrafik. Im Zentrum steht die Landschaftsmalerei in Öl.
Wiebes Arbeiten handeln von Momenten des Innehaltens und entstehen aus Bewegung und biografischen Übergängen.
Nach einer Kindheit in Sankt Petersburg zog sie mit 11 Jahren mit ihren Eltern zunächst nach Hamburg, später nach Bad Segeberg. In ihrer Schulzeit verbrachte sie ein Auslandsjahr in der Nähe von Lyon. Sie schloss ein Masterstudium in Kunst und Französisch in Bremen ab sowie ein Kunststudium an der Sorbonne in Paris.
Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen und ihren künstlerischen Kontexten prägt ihre Arbeit ebenso wie das Reisen selbst – das Bedürfnis, Natur als existenziellen Resonanzraum zu erfahren.
Neben atmosphärisch dichten Landschaften begegnen den Besuchern fotorealistisch gemalte Fliegenpilze sowie konzeptuelle Serien.
Farbe, Lichtführung und Komposition sind dabei Mittel einer stillen Einladung: innezuhalten und zwischen Ort und Augenblick in sich hineinzuhören.



