Die Schönheit der Natur, aber auch ihre Verletzlichkeit und Gefährdung stehen im Vordergrund der Ausstellung. Sa 16 Uhr Konzert
Monika Lawrenz fotografiert still beobachtend Augenblicke, die sie in Deutschland, in der Schweiz, auf Island und in Norwegen vorfindet. Aus Schleswig-Holstein sind Bilder von der Ostsee und der Nordsee zu sehen. Es entstehen flirrende Bilder, Kipppunkte, Vagheit; die Grundfesten der Wahrnehmung geraten durch die Omnipräsenz der Bedrohung ins Schwanken. Dabei sind die Tiere und Landschaften fein gezeichnet; die Bilder erscheinen beinahe abstrakt. Ihre Fotografien erzählen noch im Flüchtigen von den unendlich scheinenden Kreisläufen des Lebens. Die Arbeiten sind in der Farbe reduziert, lösen die Linien in Dunst und Atmosphäre auf.
Anke Bastrop spricht in ihren Texten und Gedichten zu den Fotografien. Sie folgt ihren Motiven, Farben, Formen, Rhythmen. Die Sprache weitet die Bezüge und lässt es zu, dem Verlorenen und Unverlierbaren auch in anderen Zusammenhängen nachzusinnen, so dass Schönheit und Verwundbarkeit immer wieder neu begegnet werden kann. Seien es die Kraniche in der Winterlandschaft, das Torfabbaugebiet als Wunde, das Innere eines Gletschers und ebenso einen dramatischen Wolkenhimmel - als atmete die Erde aus.
Öffnungszeiten:
Pfingsten: Sa-Mo 10-16 Uhr
Mai-Sep: Di-Fr 10-12 und 14-16 Uhr, Sa 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Okt-Apr: Di-Fr 10-12 Uhr und 14-16 Uhr






