Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern stärker berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung auf der MS Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft. Forschende zeigen, wie sie mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Die Ausstellung nimmt die medizinische Forschung auf drei Ebenen unter die Lupe: von den kleinsten Vorgängen in den Zellen über das Zusammenspiel von Körper, Psyche und neuen Technologien bis zu äußeren Einflüssen von Gesellschaft und Umwelt, die unser Leben prägen. An rund 30 Exponaten können Besuchende in der Ausstellung selbst aktiv werden. Sie können zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuc hende sind auch eingeladen, an drei Stationen neueste Forschung zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen. Die Ausstellung ist in der Regel täglich von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Schulklassen sind nach Anmeldung ab 9 Uhr willkommen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: https://ms-wissenschaft.de/de/besuch/besucherinformationen/
Das Schiff
Die MS Wissenschaftist ein 100 Meter langes Binnenfrachtschiff, das früher mit Kohle und Containern auf europäischen Wasserstraßen unterwegs war. Seit 2002 tourt das Ausstellungsschiff im Rahmen der Wissenschaftsjahre jeden Sommer als schwimmendes Science Center quer durch Deutschland. Angetrieben wird das Schiff mit GtL -Treibstoff, der umweltverträglicher als Schiffsdiesel ist. Eine Photovoltaikanlage an Deck versorgt die gesamte Ausstellung mit Strom.
Die Tour 2026
Von Berlin aus fährt das Schiff über Brandenburg erstmals nach Polen, wo es in Szczecin (Stettin) anlegt. Nach Stationen an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern und im Seebad Ueckermünde fährt das Ausstellungsschiff wieder über Brandenburg nach Niedersachsen, Nordrhein -Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland -Pfalz und Hessen. In Bayern endet Mitte September die diesjährige Deutschlandtour. Im Anschluss fährt das Schiff weiter nach Österreich. Insgesamt steuert es dieses Jahr 36 kleine und große Städte
Auftraggeber und Partner
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschafttourt seit 2002 jährlich durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen und im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt . Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden unter anderem entwickelt und zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer -Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich ermöglichen 2026 den Aufenthalt in Österreich.




