„Die ausgewählten Familienromane der Autorin Regina B. Apitz passen sehr gut zur Thematik der Internationalen Wochen gegen Rassismus, da sich ihre Protagonistin u. a. gegen Mobbing einsetzt. Mobbing kann natürlich auch eine Diskriminierung darstellen und die Stiftung hinter diesen bundesweiten Aktionswochen engagiert sich grundsätzlich für Vielfalt, Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander.“ Anja Schmuck, Integrationsbeauftragte der Hansestadt Stralsund
In beiden Romanen (erschienen 2025 und 2020) geht es um die Probleme beim Erwachsenwerden der aufgeschlossenen und neugierigen 14-jährigen Emilie Schnee, die mit drei Generationen in einer Stralsunder Villa lebt und in ihrer Familiengeschichte verwurzelt ist. Sie liest viel und liebt Märchen, kann Unrecht nicht ertragen und mischt sich ein. Ein rätselhafter Dachbodenfund und ein Versteck im Keller führen weit zurück in die Zeit der Vorfahren, für die Verlust und Rücksichtnahme lebensbegleitend sind. In der Schule wird Emilie, weil sie eine „Streberin“ ist und Mitglied im "Klub der Streitschlichter", gemobbt. Auf ihre Freundin Nina, das Mädchen mit dem langen Zopf aus Kasachstan, kann sie sich verlassen. Aber der stille Karl, der aus Rumänien kam und den sie heimlich liebt, ist eines Tages verschwunden. Ihre Verunsicherung ist groß, ihr Selbstvertrauen erschüttert.




