Lost & Dark Places Vorpommern und Rügen
Die Ostsee ist nicht weit, die stattlichen Türme der Hansestädte Greifswald oder Stralsund sind in Sicht. Oder die mächtigen Pylone der neuen Rügenbrücke, die die größte deutsche Insel mit dem Festland verbindet. Weite Sandstrände, die Steilküste strahlt hell im Sonnenschein. Für viele ist Vorpommern verbunden mit Urlaubszeit, Badestrand und am Himmel kreisenden Möwen.
Doch auch die am dünnsten besiedelte Region im Land, ganz im Nordosten, birgt Orte, die verlassen sind, gruselige Ruinen, die Geschichten aus vergangenen Kriegen oder auch nur aus Wirtschaftskrisenzeiten erzählen.
Einst kamen die Schweden und eroberten weite Teile von Pommern, mehrere Jahrhunderte dauerte es, bis die Preußen es zurückeroberten.
Nicht nur der Dreißigjährige Krieg hat in Form vieler Schloss- und Klosterruinen seine Spuren hinterlassen. Auch die Überreste der Bauwerke, die einst den Machtanspruch und Größenwahn der Nationalsozialisten zum Ausdruck bringen sollten, sind heute noch zu finden. Manche wurden während der Zeit des Sozialismus aus dem Weg geräumt. Doch auch die DDR hinterließ ihre Spuren mit neuen Bauwerken, von denen heute nur noch Überreste stehen.
Und das ist noch nicht alles: Gräber, die älter sind, als die Pyramiden von Gizeh und eine versunkene Stadt, das Atlantis der Ostsee, haben mit ihren Geschichten den Weg in dieses Buch gefunden.
Über 33 dieser geheimnisvollen und unheimlichen Orte erzählt „Lost & Dark Places Vorpommern“.

