Stefan Schomann folgt in seinem Buch den großen Flüssen der Welt. Im Mittelpunkt stehen die drei Parallelflüsse Yunnans sowie der Jangtse, dessen Wandel er auf zwei Reisen dokumentiert. Eine Lesung voller spannender Einblicke in Chinas Natur, Kultur und Veränderung, begleitet von Bildern seiner Flussreisen.
Jeder Bach eine Geschichte, jeder Fluss ein Roman, jeder Strom ein Epos: Rund zwanzig von ihnen folgt Stefan Schomann in seinem neuen Buch, vom mächtigen Amazonas bis zur schmächtigen Spree.
Das längste Kapitel ist den drei Parallelflüssen von Yunnan gewidmet: dem Nu Jiang (Saluen), dem Lancang Jiang (Mekong) und dem Jinsha Jiang (Jangtsekiang). Dieses zerklüftete Gebiet weist die höchste Biodiversität außerhalb tropischer Regionen auf und eine enorme kulturelle Vielfalt dazu. Auf den Spuren des Botanikers Joseph Rock, der es in den zwanziger Jahren durchstreifte, erkundet der Autor das China von heute. Und erlebt eine rasant sich verändernde Welt entlang der großen Ströme.
Eine weitere Geschichte erzählt von zwei Befahrungen des Jangtse von Chongqing bis nach Schanghai. Einmal noch vor Errichtung der Drei-Schluchten-Talsperre, und einmal nach deren Abschluss.
Der Hessische Rundfunk empfahl die Neuerscheinung als „ein zauberhaftes Buch, in dem man sich so richtig verlieren kann. Voll Fabulierlust, mit einer wunderbaren Sprache und einer großen Neugier.“ Und das Bayerische Fernsehen attestierte dem Autor „eine tolle Beobachtungsgabe, eine sympathische Portion Selbstironie – und Meisterschaft in der Beschreibung.“
Parallel zur Lesung wird Stefan Schomann auch Bilder seiner Flussreisen in China zeigen.





