Requiem für Soli, Chor und Orchester und weitere Werke
Am Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt, der zugleich das Ende des Kirchenjahres anzeigt, gedenken wir aller Verstorbenen. Dem Anlass gemäß erklingt am 21. November in der St. Paulskirche neben weiteren Werken das Requiem op. 9 von Maurice Duruflé. Er gehörte zu den herausragenden Vertretern der von César Franck und Charles‐Marie Widor begründeten französischen Orgelschule. Sein berühmtestes Werk, das Requiem, entstand in der Zeit von 1941 bis 1947, inspiriert von der Tradition des gregorianischen Chorals, der Kunst der alten Meister bis hin zu den Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Die alten Texte erscheinen in einer Klangsprache unfassbar schöner Farben und Motive. Das "Kyrie" beispielswiese ist wie eine Bachsche Doppelfuge angelegt. Die innig-zarte Bitte "Pie Jesu" steht im Zentrum der Komposition, bis das Meisterwerk letztlich in dem ätherisch anmutendem Satz "in paradisum" schwebend verklingt. Duruflé stellt seiner expressiven Musik einen lyrischen, lebensbejahenden und sehr tröstlichen Charakter in den Mittelpunkt.
Kontrastierend dazu singt das Schweriner Vocalensemble vielschichtige, berührende Motetten von Johannes Brahms, Frank Martin, Olivier Messiaen.
Ausführende:
Marian Dijkhuizen, Mezzosopran
Julian Redlin, Bass
Schweriner Vocalensemble
Orchester Concerto Celestino
Christian Domke, Dirigent
Karten zu € 30 (reservierte Plätze) // € 25 / € 15 ermäßigt
Der Vorverkauf wird rechtzeitig bekanntgegeben.


