Gemeinsamer Vortrag von Prof. Heinrich Assel, Theologe, und Dr. Inkeri Beland, Ärztin, zu Fragen der Sterbebegleitung aus theologischer und ärztlicher Sicht.
Was ist in der Sterbebegleitung zu standardisieren – und was soll nicht standardisiert und gesetzlich reguliert werden? Palliativ-medizinisch tätige ÄrztInnen sowie Pflegende kennen das Spannungsfeld von Patientenautonomie und ärztlicher Verantwortung. Fragen der Sterbebegleitung bilden seit längerem eine Schnittmenge zwischen Arzt-Ethik und religiöser Orientierung.
Neue Fragen drängen sich aktuell auf, z. B. die des assistierten Suizids. Sie sind weltanschaulich hoch aufgeladen. Medizinisch, psycho-sozial, rechtlich und auch religiös sind sie aber komplex. Ärzte mit langer schmerz-therapeutischer Erfahrung sehen ein „Zuviel“ an legislativer Regulatorik auch skeptisch.



