Zündeln am Grill: Komödie “Extrawurst” seziert Kulturkampf Nach einer längeren Film-Pause kehrt Hape Kerkeling 2026 mit Kinokomödien zurück: aktuell die Gesellschaftssatire “Extrawurst”
Streit und Unmut allerorten? Nicht im Verein, dem Heribert Bräsemann vorsitzt. Hape Kerkeling spielt den freundlichen Vereinsdespoten, der seit Menschengedenken den rheinischen Provinz-Tennisclub regiert. Jeder Antrag von ihm wird in schönster Einstimmigkeit abgenickt. So wäre auch diesmal die Jahreshauptversammlung schnell über die Bühne, würde sich nicht die Zugezogene aus Berlin in Sachen Grill-Neuanschaffung zu Wort melden:
“Wäre das nicht ‘ne nette Geste für unsere Mitglieder mit türkischem Migrationshintergrund, wenn wir für die auch ‘nen zweiten Grill dazuholen?”
“Wir haben doch nur ein türkisches Mitglied. Und, Erol, hast Du da ein Problem mit dem Grill?”
“Nein, Leute, für mich braucht Ihr keinen zweiten Grill besorgen. Ich hab’ da kein Problem mit, alles gut.
“Mehrheitsbratwurst” gegen “Extrawurst”
Genauso gut hätte Melanie ein brennendes Streichholz ans Pulverfass halten können. Denn wie sich zeigt, haben schwelende Gesellschaftskonflikte durchaus auch Lengenheide erreicht. Für Vereins-Vize Matthias, gespielt von Friedrich Mücke, geht’s gleich um die Wurst:



