Regisseur Paul Smaczny begleitete für seinen Kino-Dokumentarfilm ‘Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten’ (2026) den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines außergewöhnlichen Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gibt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Kunst, Religion und Familie.
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule-Kollegen wie die seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder. 2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer und nur die Seitenflügel des Altars blieben erhalten. Weil es keinerlei Aufzeichnungen des Mittelteils mit der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen…
Vor einiger Zeit besuchten die Gessiner Kinomacher den Naumburger Dom. Im Westflügel standen sie vor dem dortigen Altar. Durch diese Nachricht kamen zum heutigen Doku-Film "Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten": Rom statt Naumburg - Triegel-Altar muss gehen: https://www.mdr.de/tv/livestream/event-sendungen/sendung-1064130.html



