Angehöriger Ehemals prominenter jüdischer Familien aus Teterow kommen zur Denksteinverlegung
In Teterow lebten über generationen hinweg jüdische Familien. Sie waren ein fester Bestandteil unserer Stadt: als Nachbarn, als Kaufleute und Handwerker. Sie prägten das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben und engagierten sich für das Gemeinwohl. Nationalsozialisten aus Teterow haben sie schikaniert, entrechtet und in Lager deportiert. Die meisten fanden dort den Tod. Mit 15 Denksteinen wird dauerhaft an ihr Leben und ihr Schicksal erinnert.
Nie wieder. Gemeinsam für Erinnerung, Respekt und Menschlichkeit.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit einem Vortrag von Steffi Katschke - Leiterin des Max-Samuel-Hauses Rostock - sowie Beiträgen von Martin Shenfield und Jeanne Nickelsburg wird an die Opfer erinnert. Der Teterower Bürgermeister Robert Straßburg und der Landesrabbiner Yuriy Kadrykow werden zu Beginn Grußworte an die Gäste richten. Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gymnasium Teterow übernehmen die musikalische Umrahmung.



