von Otfried Preußler
„Ich will auch so eine Kaffeemühle haben, die ein Lied spielt, wenn man dran kurbelt. Hände hoch!“ Der Räuber Hotzenplotz nimmt sich, was ihm gefällt. Nun hat er Kasperls Großmutter die musizierende Kaffeemühle geraubt, die sie gerade erst von ihrem Enkel und dessen Freund Seppel zum Geburtstag bekommen hat. Da Wachtmeister Dimpfelmoser völlig überfordert ist, beschließen die beiden Freunde, den Räuber auf eigene Faust zu fangen. Kasperl hat auch schon einen richtig guten Plan, der ruckzuck umgesetzt wird – aber dann werden die beiden Freunde selbst zu Gefangenen. Während Seppel zukünftig in der Räuberhöhle festsitzen und dort hart arbeiten muss, wird Kasperl von Hotzenplotz an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft. Die Lage der beiden Freunde ist nahezu aussichtslos. Doch dann entdeckt Kasperl die in eine Unke verzauberte Fee Amaryllis ...
Der weltberühmte Kinderbuchautor Otfried Preußler hat mit dem „Räuber Hotzenplotz“ nicht nur einen der beliebtesten Bösewichte der deutschsprachigen Kinderliteratur erschaffen, sondern auch eine spannende und zugleich humorvolle Abenteuergeschichte, in der dank magischer Märchenelemente und einer großartigen Freundschaft am Ende die Mächtigen von den Schwächeren besiegt werden.
Inszenierung Uta Koschel
Bühne & Kostüme Lars Peter
Musik Andreas Dziuk
Dramaturgie Nadja Hess
Kasperl Jakob Schleert
Seppel Nora Hickler
Kasperls Großmutter Gabriele Völsch
Wachtmeister Dimpfelmoser Felix Meusel
Räuber Hotzenplotz Jan Bernhardt
Petrosilius Zwackelmann, Zauberer Felix Meusel
Fee Amaryllis, verzaubert als Unke Gabriele Völsch
Regieassistenz & Abendspielleitung Georg Meier
Inspizienz Kerstin Wollschläger
Soufflage Jana Nedorost