Geschichte und Geschichten über Dahmen
Die Mecklenburgische Schweiz blickt auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurück. Als uralte Kulturlandschaft wurde sie bereits in der Mittleren Steinzeit besiedelt. Über viele Generationen hinweg prägten die Menschen durch ihre Lebensweise, ihren Fleiß und ihre Baukunst die Erscheinung dieser Region. Besonders prägend war die frühe Neuzeit, als im 18. und 19. Jahrhundert Gutsherren entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Dörfer nahmen. In dieser Zeit entstanden nicht nur stattliche Gutshäuser und deren Wirtschaftsgebäude, sondern auch sorgfältig angelegte Parkanlagen und einfache Tagelöhnerkaten, die das typische Dorfbild bis heute bestimmen.
Das Dorf Dahmen steht exemplarisch für diese Entwicklung. Ein bedeutendes Kapitel in der Ortsgeschichte wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgeschlagen, als Hubert von Thiele-Winckler zusammen mit zwei Vettern aus der Familie von Maltzahn eine Zuckerfabrik errichtete. Dieses Projekt war nicht nur ein Zeichen für unternehmerische Initiative, sondern belebte auch das Dorf und verlieh ihm neue wirtschaftliche Impulse, deren Wirkung noch heute spürbar sind.
Wer die Geschichte von Dahmen und der umliegenden Landschaft näher kennenlernen möchte, hat die Gelegenheit, an einer geführten Wanderung teilzunehmen. Ein Ranger aus dem benachbarten Rothenmoor, führt Interessierte durch das Dorf. Auf dem Rundweg werden spannende Details aus Vergangenheit und Gegenwart vermittelt. Treffpunkt für diese Wanderung ist am 18. Juli um 10 Uhr in Dahmen am Sportplatz beim Fischer.



