Als 1975 in Island viele Frauen ihre Arbeit niederlegten und sich weigerten zu arbeiten oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. Der Film erzählt diese Geschichte zum 50. Jahrestag des Streiks. Mit Filmgespräch.
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit Animationen versehen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“
Der Film erschien zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu zu denken.
Im Anschluss findet ein moderiertes Filmgespräch mit Dr. Christine Braun (Gleichstellungsbeauftrage LAndkreis Vorpommern-Rügen) und Beatrix Hegenkötter (Mitglied des Landtages) statt.
Das Publikum ist eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
Eintritt frei.
Moderation: Ines Koenen



