Das Amorphe als universelle und zeitlose Form Ich gehe vom Konzept des Amorphen aus — verstanden als das Organische, Unvollkommene und Disformale
Das Amorphe als universelle und zeitlose Form
Ich gehe vom Konzept des Amorphen aus — verstanden als das Organische, Unvollkommene und Disformale —, um meine Absicht zu bekunden, mit traditionellen Strukturen zu brechen. Ich strebe danach, mich von den erkennbaren Objekten, die uns umgeben, zu entfernen, um Formen zu schaffen, die in ihrer Fremdartigkeit eine Verbindung zu unserem Wesen als wandelbares Sein herstellen.
Mein Ziel ist es, dass sich diese Werke von geografischen und zeitlichen Referenzen lösen; dass sie eine Alterität darstellen, die fähig ist, je nach Wahrnehmung des Betrachters jegliches Wesen heraufzubeschwören. Diese Skulpturen analysieren, hinterfragen und interpretieren die Beziehung zwischen Form und Raum neu. Meine künstlerische Forschung unterscheidet den interpretativen Prozess, der entsteht, wenn die Form eine bestimmte Umgebung bewohnt, und wie unsere Realität ihr letztendlich Bedeutung verleiht.
