Bei der musikalischen Eröffnung der Ausstellung werden großformatige Portraits von 23 Frauen aus 13 Ländern gezeigt. Alle waren in Ravensbrück inhaftiert. Die Eröffnung wird von der Generalsekretärin des Internationalen Ravensbrück Komitees und dem Oberbürgermeister begleitet.
Die Aufnahmen der Inhaftierten stammen fast alle aus den späten 40er und frühen 50er Jahren und zeigen die Frauen im Kontext eines neuen, normalen Lebens nach der durchlittenen KZ-Haft. Die Portraits werden kommentiert von den Töchtern, einem Sohn, Enkeln und Freundinnen der abgebildeten Frauen. Die Texte können in den Broschüren der Ausstellung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Russisch gelesen und von den Besucher*innen mitgenommen werden.
Die Ausstellung wird im Zeitraum 8. bis 30. September 2026 in den Fenstern der Regionalbibliothek Neubrandenburg präsentiert. Die Begleitbroschüren sind während der Öffnungszeiten der Regionalbibliothek kostenfrei in deren Eingangsbereich erhältlich.
Bei der Ausstellung handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Fraueninitiative Neubrandenburg, der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und des THW. Sie wird finanziell gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung M-V.



