Annett Renneberg liest aus Eva Naglers Bericht über den Todesmarsch von Königsberg nach Palmnicken und die Massenerschießung vom 31. Januar auf den 1. Februar 1945. Uwe Neumärker ergänzt die Lesung mit historischem Kontext.
Am 2. Juni 2026 um 19 Uhr findet in der Aula der Theodor-Bauernmeister-Schule eine Lesung statt, die an eines der finstersten Kapitel der deutschen Geschichte erinnert. Annett Renneberg liest aus Eva Naglers eindrucksvollem Bericht „Massenmord am Ostseestrand“ über den Todesmarsch von Königsberg nach Palmnicken und die Massenerschießung in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1945.
In dieser Nacht wurden mehr als 4.500 Menschen, überwiegend Jüdinnen aus Polen und Ungarn, von der SS und ausländischen Helfern ermordet. Eva Nagler, eine der wenigen Überlebenden dieses Verbrechens, hat in ihrem Zeugnis das Leid und das Unrecht jener Zeit festgehalten.
Uwe Neumärker von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ergänzt die Lesung mit historischem Kontext und ordnet die Ereignisse in die Gesamtgeschichte ein. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, das Erinnern wachzuhalten und der Opfer zu gedenken.
Eintritt: 8 € | ermäßigt: 6 €
