Vortragsabend mit anschließender Diskussionsrunde: Geheimnisse eines Geheimdienstes - Generalmajor a.D. Heinz Engelhardt über das Ende des DDR- Geheimdienstes
Er war nicht nur der jüngste General des MfS, sondern auch der letzte im Dienst des MfS. Heinz Engelhardt wurde von der DDR-Regierung beauftragt, das Ministerium für Staatssicherheit aufzulösen. Unter seiner Regie wurden Anfang 1990 zehntausende hauptamtliche Mitarbeiter abgewickelt und mindestens so viele inoffizielle.
Er kümmerte sich um die Sicherung der Stasi-Akten und um andere Hinterlassenschaften des Sicherheitsdienstes, der im Herbst in »Amt für Nationale Sicherheit« (AfNS) umbenannt worden war. Doch der Sturm auf die MfS-Zentrale am 15. Januar 1990 beendete alle Planungen: Das MfS, in welcher Form und mit welchem Namen auch immer, musste weg. Heinz Engelhardt, Jahrgang 1944, berichtet erstmals und damit exklusiv über die letzten Monate des MfS in der DDR. Er weiß mehr, als in den Akten steht. Er erzählt über Menschen, Schicksale, An- und Abwerbungsversuche in letzter Minute, über Verräter und aufrechte Charaktere. Niemand steckte so tief im DDR-Geheimdienst wie Heinz Engelhardt. Er ist ein Zeitzeuge, der bisher schwieg. Nach über dreißig Jahren lüftet er letzte Geheimnisse des DDR-Geheimdienstes.
Vor und nach der Veranstaltung gibt es Exemplare des im Handel vergriffenen Buches "DER LETZTE MANN" zu einen Preis von 20,00 € zu kaufen.



