Zum sechsten Mal ist die Galerie auf der Festung Dömitz Ausstellungsort im Rahmen der LUPINALE.
Vera Schwelgin zählt zu den bedeutenden deutschen Grafikkünstlerinnen. Geboren in Litauen und aufgewachsen in Mecklenburg-Vorpommern, arbeitet sie bevorzugt mit der Holzschnitt-Technik. Dieses Kunstdruckverfahren, das seit 2018 zum immateriellen Kulturerbe gehört, hat sie bereits vor ihrem Kunststudium fasziniert.
Schwelgin experimentiert jenseits des klassischen Holzschnitts und hat ihre ganz eigene Ausdrucksweise entwickelt, die oft Pastellen ähnelt. Ihre Arbeiten zu zwischenmenschlichen Beziehungen, Natur oder Landschaft haben Tiefe. Sie blicken hinter die Oberfläche, verraten emotionale Verbundenheit mit dem Motiv.
Die Werke der Künstlerin sind bis zum 27. September 2026 zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung mittwochs bis sonntags von 11 bis 15 Uhr. Zu diesen Zeiten sind auch die weiteren Ausstellungsbereiche des Museums sowie das Besucherinformationszentrum des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe zugänglich.



