Ausstellung in der Galerie des Caspar-David-Friedrich-Zentrums
Vom 10. Oktober bis 19. Dezember 2026 stellt die diesjährige Caspar-David-Friedrich-Preisträgerin Hajin Jeong in der Galerie des CDF-Zentrums aus.
Hajin Jeong, 1995 in Seoul, Südkorea, geboren, hat Malerei an der Hongik Universität in Seoul und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
„Soft Hours“ ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Sie vereint Gemälde der Künstlerin: emotional aufgeladene Szenen, die unbewusst gesammelt und in der Erinnerung bewahrt werden. Die Werke beginnen mit flüchtigen Landschaften und Augenblicken, mit Ausblicken und Orten, die lange emotional nachwirken. Anstatt diese Szenen so wiederzugeben, wie sie einst waren, lässt Jeong zu, dass Erinnerungen und Gefühle sie verwandeln. In der Offenheit der Malerei macht die Künstlerin den Betrachtern ihre eigenen Erinnerungen zugänglich, als Einladung zu einer einfühlsamen Verbindung. Die Landschaft verändert sich mit dem inneren Zustand, aus dem heraus sie gesehen wird. Spuren der Bewegung bleiben zurück. Durch Farbe und durch die Körperlichkeit der Malerei erhalten flüchtige Eindrücke eine neue Gestalt.
Hajin Jeongs teils provokanten und aufwühlenden Arbeiten sind von großer Vielseitigkeit geprägt. Neben der Malerei arbeitet die Künstlerin an Leporellos und Künstlerbüchern und bedient dabei auch literarische Narrative. Mit Caspar David Friedrich verbindet sie unter anderem das Sammeln von Erinnerungen und Beobachtungen sowie das Zusammensetzen dieser im Atelier.
Die Ausstellung ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Galerie des Caspar-David-Friedrich-Zentrums zu sehen.
Begleitveranstaltungen:
Fr 06.11. | 17 Uhr | Künstleringespräch mit Hajin Jeong über ihre Ausstellung „Soft Hours“
Mi 11.11. | 15 Uhr | CDFZ_kontemporär: Führung durch die Ausstellung
Mi 16.12. | 15 Uhr | CDFZ_kontemporär: Führung durch die Ausstellung



