Open-Air-Wanderausstellung
Fußballstadien in der DDR waren Orte sportlicher Begeisterung – und boten Raum für Protest gegen die SED-Diktatur. „40 Meter im Quadrat – Minenfeld und Stacheldraht. Jetzt weißt Du, wo ich wohne, ich wohne in der Zone“ hallte es in den 1980er Jahren von den Rängen. So gerieten Fußballfans ins Visier der Sicherheitskräfte und wurden von Zuschauern zu Beobachteten. Die Open-Air-Ausstellung blickt durch die Linsen der Staatsmacht und lässt die Welt der Fans in den letzten beiden Jahrzehnten der DDR lebendig werden.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Stasi-Unterlagen Archivs, des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. und der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Die Ausstellung ist gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die DFB-Kulturstiftung, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Landeszentrale für politische Bildung M-V.
Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Fußball WM-Jahr 2026.
Mehr Informationen: https://im-objektiv-der-staatsmacht.de/



