Ein Rundgang durch die Altstadt
Spuren jüdischer Geschichte in Mecklenburg reichen bis ins Jahr 1260 zurück. Erst 1773 konnte die jüdische Gemeinde Schwerin am Schlachtermarkt ihre erste Synagoge einweihen. Jüdische Kaufmannsfamilien, Textil-, Tabak-, Getreide- und Einzelhandel prägten das Leben der Residenzstadt.
Die Situation änderte sich 1933 dramatisch. Erbarmungslos durch die Nationalsozialisten verfolgt, mussten Jüdinnen und Juden fliehen. Sehr viele, denen dies nicht gelang, wurden ermordet. Der Neubeginn nach 1945 gestaltete sich schwierig. Erst der Zuzug von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion gab der Schweriner Gemeinde nach 1990 neue Impulse. Heute zählt sie rund 570 Mitglieder.
Treffpunkt und Kartenvorverkauf: Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin
Dauer: Rund 70 Minuten (1,5 km Fußweg)
Teilnahmebeitrag: 7,00 Euro (ermäßigt: 4,00 Euro)
Für Gruppen sind individuelle Terminabsprachen möglich: 0385/77883820 / info@stiftung-mecklenburg.de



