Ninas Vater arbeitet in einer Fabrik, wohin sich eines Tages ein Igel verirrt. Er erzählt Nina davon und erfindet eine Gutenachtgeschichte um das Tier. Schnell werden die Erzählungen vom Igel, der die Welt entdeckt und verschiedene Berufe ausprobiert, ein schönes Familienritual. Bis ihr Vater eines Abends zu müde dafür ist.
Wenn sich die Erwachsenen unterhalten, tun sie dies leise und sprechen in unverständlichen Sätzen. Es wird schnell deutlich, dass sie den Kindern nicht alles erklären wollen: Warum es schwierig ist in der Firma, weshalb sie sich Sorgen machen oder dass der Vater seine Arbeit verliert, weil die Firma schließen muss. Trotzdem bekommen die Kinder das Wesentliche mit – das wird auch dir als Kinozuschauerin oder -zuschauer auffallen.
Weil Ninas Vater keinen neuen Job findet und es ihm mit der neuen Situation immer schlechter geht, beschließt Nina, dass sie etwas tun will – nicht nur der schönen Igel-Abenteuer wegen. Sie hat gehört, dass der Chef der Fabrik Geld gestohlen und versteckt hat. Wenn sie nur dieses Geld finden würde und damit ihren Eltern helfen könnte! Zusammen mit Freund Mehdi und dem kleinen Igel im Kopf macht sich Nina auf die Suche nach dem Schatz.



