Anekdotisch anrührend verfilmt Simon Verhoeven den autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff – mit einem sehr überzeugenden Bruno Alexander.
Deutschland 2025, Regie: Simon Verhoeven, Länge: 137 Minuten
DA: Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Karoline Herfurth, Tom Schilling, Laura Tonke, Devid Striesow u.a.
Unmittelbar nach der Beerdigung seines älteren Bruders, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, teilt Joachim seinen Eltern mit, dass er sich an der Otto-Falckenberg-Schule in München bewerben will. Praktischerweise leben seine geliebten Großeltern in München. Die Großmutter ist die Schauspielerin Inge Bergmann (Senta Berger). Sie hat das Drama, den großen Auftritt für ihr Leben adaptiert, ist dabei aber amüsant-schrullig. Der Opa(Michael Wittenborn) ist der Philosoph Hermann Krings: klug ein wenig verschroben, liebenswert. Gemeinsam führen sie in einer herrschaftlichen Villa einen ritualisierten, exzentrischen Alltag mit Champagne zum Frühstück. Das Leben zwischen Treppenlift und abendlicher Whiskey-Stunde ist das krasse Gegenteil zu der Schauspielschule, wo Joachim tatsächlich angenommen wird und sich etwas schwertut. Er ist lieber der Beobachter, als der extrovertierte Akteur. Absurd sind so manche Schauspielübungen tatsächlich, von denen sich Joachim einigen verweigert, was sie nicht weniger komisch macht.
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Eintritt: 9,50 € / erm.: 7,50 €
Abendkasse und Kino-Bar ab 18:30 Uhr geöffnet !
Karten-Vorbestellungen unter Tel.: 0395 5666611 (Mo bis Fr: 9 – 16 Uhr)
Vorbestellte Karten bitte spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abholen.



