Lass die Nachbarn tratschen – Erwin Graffunda (Winfried Glatzeder) steht auch als Putzfrau seinen Mann.
80 Jahre DEFA - DEFA-Reihe 2026: Es darf auch gelacht werden
In der ersten Hälfte der 60er Jahre – zwischen Mauerbau und Kahlschlag-Plenum – zeigte die DEFA, dass sie auch humorvolle Filme konnte. Und das DDR-Publikum nahm diese Angebote dankbar lachend an.
DER MANN, DER NACH DER OMA KAM
DDR 1971, Buch & Regie: Roland Oehme, Länge: 93 Minuten, Musik: Gerd Natschinski, Gesang: Manfred Krug
Nach der Erzählung „Graffunda räumt auf“ von Renate Holland-Moritz,
Premiere: 10.02.1972 Berlin, Kino International
DA: Winfried Glatzeder, Rolf Herricht, Marita Böhme, Herbert Köfer, Marianne Wünscher, Willi Schwabe, Carmen Maja Antoni, Gojko Mitic, Harald Wandel u.a.
Günter und Gudrun Piesold sind ein vielbeschäftigtes Ehepaar. Er ist Fernsehkomiker, sie Schauspielerin. Für Haushalt und Kinder ist die Oma zuständig. Doch die lebenslustige ältere Dame tritt wieder in den Stand der Ehe, und am Polterabend stehen die Piesolds nicht nur vor einem großen Scherbenhaufen, sondern auch vor der Frage: wie soll es mit dem Haushalt weitergehen? Nachdem das häusliche Chaos ein kaum zu übertreffendes Maß angenommen hat, wird per Annonce eine Hilfe gesucht. Die Überraschung ist groß, als sich ein junger Mann meldet: Erwin Graffunda – gutaussehend, charmant, intelligent. Er bringt den Haushalt auf Vordermann und die Nachbarn zum tratschen. Keiner glaubt, dass da nicht etwas dahintersteckt. Des Rätsels Lösung ist: Graffunda sammelt praktische Erfahrungen für seine Dissertation über die Emanzipation der Frau.
Die Einführung in den Film und die Moderation des Abends übernimmt unser Vereinsmitglied Rüdiger Weber.
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Einlass und Kassenöffnung: 18:30 Uhr
Eintritt: 8,50 € / erm. 6,50 €
Die Kino-Bar ist ab 18:30 Uhr geöffnet.



