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Simon Baumann ist nicht in die Fußstapfen seiner Eltern, zweier Biobauern und Politiker, getreten, sondern Filmemacher geworden. Statt Pflugscharen und Argumente nutzt er die Kamera als Werkzeug. Mit seinem neuen Dokumentarfilm, der am Beispiel seiner Familie gesellschaftliche Fragen nach Gerechtigkeit diskutiert, kommt er dem geistigen Erbe seiner Eltern - ob gewollt oder nicht - erstaunlich nahe.
Schweiz 2025, Dokumentarfilm, Regie & Kamera: Simon Baumann, Länge: 96 Minuten
Mit: Stefanie Baumann-Bier, Ruedi Baumann, Kilian Baumann, Simon Baumann
Der Schweizer Regisseur Simon Baumann hat zwei bekannte Eltern. Sein Vater Ruedi Baumann, der aus einer Bauerndynastie, und seine Mutter Stefanie Baumann-Bier, die aus einer Arbeiterfamilie stammt, waren früh in der Umweltbewegung aktiv, der sie bis heute verbunden geblieben sind. Während Simons jüngerer Bruder, Kilian Baumann, den Eltern in die Landwirtschaft und Politik gefolgt ist, hat Simon einen anderen Weg eingeschlagen. In seinem Film setzt er sich mit dem Erbe seiner Eltern auseinander, und zwar nicht nur, was deren gesellschaftspolitisches, sondern auch ganz konkret das monetäre Vermächtnis anbelangt. Seit einigen Jahren leben Stefanie und Ruedi auf einem biologischen Hof in Frankreich, den der Vater gern im Familienbesitz behalten würde. Doch weder Simon, noch Kilian werden den Hof in Frankreich übernehmen können.
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Eintritt: 8,50 € / erm.: 6,50 €
Abendkasse und Kino-Bar ab 18:30 Uhr geöffnet !
Karten-Vorbestellungen unter Tel.: 0395 5666611 (Mo bis Fr: 9 – 16 Uhr)
Vorbestellte Karten bitte spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abholen.



