Ein eindringliches und mutiges Drama um eine Frau, die mehrere existenzielle Krisen gleichzeitig bewältigen muss.
Deutschland/Griechenland 2025, Buch & Regie: Nancy Biniadaki, Länge: 121 Minuten
DA: Sabrina Amali, Florian Stetter, Susanne Bormann, Maya Ghazal u.a.
Der Film beginnt ganz idyllisch und friedlich: Da tobt eine Familie am Badesee, isst Pommes und Eiscreme, ärgert sich über eine mürrische Frau. Die Einstellungen sind nahe, die Familie wirkt wild und ausgelassen. Auf einer Bank sitzend hält das Paar ein wenig verstohlen und doch sehr vertraut Händchen. Doch schon am Abend kommen Störgefühle auf: Tobi musste noch mal arbeiten und kommt müde nach Hause, strahlt Unbehagen aus. Maysoon bohrt nach und er gesteht ihr eine Affäre mit seiner Chefin. „Wir wollten uns sowas doch nicht sagen“, entfährt es Maysoon. Doch da ist mehr. Parallel läuft ihr Pass aus, nachdem die Ägyptologin seit zehn Jahren ruhig und solide in Berlin gelebt hat. Und dann verliert sie ihren Job als Museumsführerin, weil sie den verdeckten Rassismus und den mangelnden Respekt nicht mehr aushält. Sie rastet aus und das nicht nur einmal. Auch die beiden Kinder überfordert sie, dass Geld droht auszugehen, eine Abschiebung wird möglich und die Enttäuschung über Tobi ist riesig.
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Eintritt: 9,50 € / erm.: 7,50 €
Abendkasse und Kino-Bar ab 18:30 Uhr geöffnet !
Karten-Vorbestellungen unter Tel.: 0395 566611 (Mo bis Fr: 9 – 16 Uhr)
Vorbestellte Karten bitte spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abholen.



