Kristen Stewards Adaption von Lidia Yuknavitchs autobiografischem Kultbuch ist ein brachiales, mutiges und expressives Regiedebüt.
USA/Frankreich/Lettland 2025, Regie: Kristen Steward, Länge: 128 Minuten
DA: Imogen Poots, Thora Birch, Susannah Flood, Tom Sturridge u.a.
Lidia begegnet uns zuerst als Erwachsene. Ihre Mutter hat jahrelang ignoriert, dass der Vater seine Töchter vergewaltigt hat und sich stattdessen in den Alkohol geflüchtet. Zuerst trifft es die ältere Schwester. Die haut, fast selbst noch ein Kind, aus reinem Selbsterhaltungstrieb ab und lässt Lidia zurück. Auch Lidia will weg. Sie trainiert schon als Jugendliche hart, um Profischwimmerin zu werden, will sich buchstäblich freischwimmen, durch ein Sportstipendium an die Uni kommen, möglichst weit weg von zu Hause. Aber die Traumata sitzen tief und reisen mit. Der Film erzählt von dieser kaum zu ertragenden Kindheit, dem Scheitern als Erwachsene, von Drogenmissbrauch, dem Entdecken der queeren Sexualität, von toxischen Beziehungen, aber vor allem vom Schreiben als Prozess und Selbstfindung.
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Eintritt: 9,00 € / erm.: 7,00 €
Abendkasse und Kino-Bar ab 18:30 Uhr geöffnet !
Karten-Vorbestellungen unter Tel.: 0395 5666611 (Mo bis Fr: 9 – 16 Uhr)
Vorbestellte Karten bitte spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abholen.



