Stückentwicklung von Magdalena Scharler und Jenny Helene Wübbe
Warum ist Kriegstüchtigkeit plötzlich sexy und Frieden von gestern?
Was ist überhaupt Krieg?
Und wo fängt er an – im Außen oder Innen?
In ihrem Theaterstück KRIEG ODER FRIEDEN stemmen sich 2 Schauspielerinnen und ein 100 Jahre alter Teddybär gegen den Strom der Zeit: Das muss doch möglich sein, Frieden! Mit wilder Spielfreude, messerscharfer Neugierde und vielen klugen Büchern im Gepäck nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise tief in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Im Hauptquartier der NATO ergründen sie die Geheimnisse Kognitiver Kriegsführung und geben Einblick in die Abgründe modernen, KI-basierten Drohnenkriegs. Mit dicken Zigarren, Clausewitz und jeder Menge wichtiger Historiker erörtern die drei Helden den zeitlosen Charakter dieses Wesen Krieg, um dann - aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs - vom Alltag und dem inneren Erleben an der Front zu berichten. Und dann ist sie plötzlich da, die Möglichkeit des Wunders.
Basierend auf umfangreichen Recherchen haben die beiden Theatermacherinnen Magdalena Scharler und Jenny Helene Wübbe ein Theaterstück entwickelt, das dafür sensibilisiert, dass Krieg mehr ist als abstrakte Erfahrung und Frieden mehr als „nice to have“. Es ist ein fundiertes Stück Aufklärung, ein leidenschaftliches Plädoyer für Frieden und die Gestaltungsmöglichkeit jedes Menschen. Um (wieder) miteinander ins Gespräch zu kommen, laden die beiden Künstlerinnen im Anschluss an die Vorstellung zum Publikumsgespräch ein.
Von und mit Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe | Musik Simon Detel
Gefördert durch den fredak MV aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes und Europaangelegenheiten MV
Magdalena Scharler und Jenny Helene Wübbe sind seit 2019 durch die Arbeit im Berliner Theater-kollektiv syn:format künstlerisch verbunden. KRIEG ODER FRIEDEN ist ihre erste Arbeit als Duo.
Scharler ist freie Schauspielerin und Regisseurin (u.a. Hebbel am Ufer Berlin, TuD Berlin, Theater Esslingen, safe Basel). Von 2016 -2021 prägte die Zusammenarbeit mit syrischen Geflüchteten ihr Schaffen. Es entstand u.a die preisgekrönte „Trilogie des Ankommens“ mit Einladungen zu (inter-)nationalen Festivals. Wübbe ist freie Schauspielerin und Tänzerin, u.a. Mitglied des Theaterkollektivs Panzerkreuzer Rotkäppchen. 2024 erhielt sie das Künstlerstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern und hatte mit ihrem ersten Monologstück unter Eigenregie „ALICE D lost“ Premiere.



