Ausstellung und Katalog zeigen Werke Otto Niemeyer-Holsteins, die belegen, wie sehr den Künstler die Italiensehnsucht in den Bann zieht und prägt.
Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984) unternimmt wiederholt Studienreisen nach Italien, um die römische Antike, die Kultur der Renaissance, das Licht und die Landschaft Italiens kennenzulernen, wie es schon viele deutsche Künstler und Kunstinteressierte vor ihm taten.
Die erste Italienreise Otto Niemeyer-Holsteins, die sich auch in Zeichnungen und Aquarellen nieder-schlägt, führt den Maler 1920 nach Sizilien. Eine weitere Reise, die 1930 stattfindet, muss sehr nachhaltigen Eindruck auf ihn hinterlassen haben. In der Villa Romana in Florenz entsteht ein Bild, das zum Sinnbild dieser Lehr- und Wanderjahre wird, seine eigenen ausgelatschten „Schuhe“. Das Gemälde muss ihm viel bedeutet haben, denn er verkauft es nie.
Die Ausstellung und der Katalog zeigen Werke von Otto Niemeyer-Holstein, die 1920-1958 in der Toskana, den Abruzzen, Apulien und auf Sizilien entstanden sind und belegen damit, wie sehr den Künstler die Italiensehnsucht in den Bann zieht und prägt.
