Recherchen über die 86 Opfer eines NS-Wissenschaftsverbrechens
Im August 1943 wurden 86 jüdische Männer und Frauen ermordet.
Ihre Namen sollen verschwinden. Heute werden Sie wieder sichtbar.
Prof. Dr. Hans-Joachim Lang (Universität Tübingen) forscht und lehrt mit den Schwerpunkten: Erinnerungskultur, jüdische Lebenswelten in Vergangenheit und Gegenwart und Shoah in biografischen Nahaufnahmen.
Sein akademisches Profil beschreibt er mit folgenden Worten: "Meine Forschung und Lehre bezieht sich auf jüdische Lebenswelten in Vergangenheit und Gegenwart. In diesem allgemeinen Horizont steht die Shoah als ein herausgehobener, aber nicht als einziger Schwerpunkt meiner Interessen. Die jeweiligen Forschungsfelder – darunter insbesondere die Medizin - werden anhand von biografischen Nahaufnahmen erschlossen und in die politischen und gesellschaftlichen Kontexte eingeordnet. Als einen wichtigen Aspekt meiner Arbeit verstehe ich die anschauliche Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen für ein größeres Publikum, sei es durch Vorträge, sei es durch Publikationen." (Quelle: Internetauftritt, Universität Tübingen)
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