Mit Auszügen aus Anne Franks Tagebuch gibt diese Lesung Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines jungen Mädchens, das trotz Verfolgung und Ausgrenzung nicht aufhörte, Fragen an sich selbst und die Welt zu stellen. Zugleich ergänzt diese Lesung die Opern-Inszenierung des Theaters Vorpommern, beleuchtet historische Hintergründe und lädt zum Weiterdenken ein.
Zu ihrem 13. Geburtstag bekam Anne Frank ein Tagebuch geschenkt, in das sie vom Juni 1942 bis zum 1. August 1944 ihre Gedanken notierte. In dieser Zeit lebte sie gemeinsam mit Familienangehörigen und Bekannten im Versteck in einem Hinterhaus in der Amsterdamer Prinsengracht, um der Deportation und Ermordung durch die Nationalsozialisten zu entgehen.
Was bedeutet es, sich zu verstecken, nicht da sein zu dürfen – auf unbekannte Zeit in der Unsichtbarkeit zu leben? Was geschieht mit einem jungen Menschen, wenn die Welt draußen zur Bedrohung wird und Hoffnung dennoch nicht verstummt?
In Zusammenarbeit mit dem Theater Vorpommern. Veranstaltungsort ist die Stadtbibliothek Stralsund, Badenstraße 13.
Eintritt frei!



