Der in der Zeit der nationalsozialistischen Machtergreifung in Deutschland entstandene Roman der österreichischen Schriftstellerin Hermynia Zur Mühlen spielt in einer Kleinstadt am Bodensee während der ersten Hälfte des Jahres 1933.
„Ich schloss die Augen, wo ich sie hätte öffnen müssen“
Der Roman beleuchtet den rasanten Aufstieg des Faschismus aus der Perspektive dreier Mütter, die unterschiedlichen sozialen Schichten angehören. In parallel verlaufenden Monologen erzählen sie, wie ihre Töchter in den Sog der nationalsozialistischen Bewegung geraten.
Die Lesung wird musikalisch begleitet. Der Literaturverein lädt herzlich ein.



