Lesung & Gespräch | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)
Der Rechtsruck aus europäischer Perspektive: Entlang seiner eigenen Geschichte beschreibt Michal Hvorecky den Weg vom Fall des Eisernen Vorhangs bis zur Rückkehr autoritärer Ideologien. 26 Jahre nach der »Samtenen Revolution« verfolgt die Slowakei unter Ministerpräsident Robert Fico ultrarechte Politik. Worauf kommt es in diesen Zeiten an? Was heißt es heute, ein Dissident zu sein – auch, aber nicht nur als Künstler? Und was hat die Geschichte eines autoritären Regimes wie der früheren Tschechoslowakei mit der Polarisierung im Heute zu tun?
Hvorecky verwebt in seinem ersten Sachbuch seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit einer Analyse gegenwärtiger Politik, die weit über die Slowakei hinausreicht. Sein Rat: „Löscht eure Profile, lest Zeitungen und Bücher und redet mit euren Nachbarn!«
Michal Hvorecky, geboren 1976 in Bratislava, lebt auch heute noch dort. Er verfasst regelmäßig Beiträge für die FAZ, Die Zeit und andere Zeitungen und Zeitschriften. In der Slowakei engagiert er sich für den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen. Er ist Autor von Romanen, Erzählungen und Essays, u.a. »Tod auf der Donau«, »Troll« und »Tahiti Utopia«.
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eintritt frei, Spenden willkommen
Außerdem: 17 Uhr: Warm-up zur Eröffnung der Peter-Weiss-Woche 2026 mit Tee und Get-together im Café Marat
& nach der Lesung: Ausklang und Vernetzung im Café Marat
Eine Veranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Peter-Weiss-Haus e.V. und Literaturhaus Rostock im Rahmen der Peter-Weiss-Woche 2026



