Programm Sonntag, 21.06.2026 11 - 17 Uhr Führung durch Park und Gutsanlage 11 -17 Uhr Kaffee und Kuchen
Die insgesamt denkmalgeschützte Gutsanlage Streu, war seit Ende des 13. Jahrhunderts im Besitz verschiedener Adelsfamilien, bis das ehemalige Rittergut 1899 in den bürgerlichen Besitz der Familie Volckmann überging. Während des „Dritten Reiches“ war Streu Treffpunkt des militärischen Widerstandes gegen Hitler und das Naziregime. Trotz seiner Anerkennung als „Opfer des Faschismus“ wurde Hans Volckmann 1945 enteignet. Danach diente das Gut der Unterbringung von Flüchtlingen. Im Rahmen der Bodenreform erfolgte eine Aufteilung an Neubauern, die sich 1961 zur LPG „Einheit“ Streu zusammenschlossen. Während der DDR-Zeit verfiel die Gutsanlage trotz landwirtschaftlicher Weiternutzung zusehends. Dieser Prozess beschleunigte sich nach 1990 durch Leerstand und Vandalismus. 2001 erwarben Gisa und Hans-Peter Reimann die ruinöse Gutsanlage mit Teilen des Parks und sanierten die Anlage, in der sich heute fünf Einzeldenkmale befinden, in den Folgejahren. Das Grundstück wird heute zu Wohnzwecken und als Tierarztpraxis genutzt.



