Samstag und Sonntag, 20. + 21. Juni 2026 11 - 18 Uhr Einlass und musikalische Unterhaltung 11 - 18 Uhr Kaffee & Kuchen sowie Käse & Wein 11 - 18 Uhr Picknick im Park (Decke bitte mitbringen) 11 - 18 Uhr Dauerausstellung „Das Schloss im Mond“ zur Geschichte des Hauses 13 / 15 / 17 Uhr Meet & Greet mit den Gastgebern zur bewegten Vergangenheit und hoffnungsvollen Zukunft des Anwesens
Von 1803 bis 1945 betrieb die Familie von Kruse auf dem Rittergut Neetzow ihren land- und forstwirtschaftlichen Betrieb. 1848 beauftragte die Familie den aus Berlin stammenden Schinkelschüler Friedrich Hitzig mit dem Bau des Herrenhauses als den neuen Stammsitz der Familie. Das Anwesen mit seinen zahlreichen Wirtschaftsgebäuden befand sich auf etlichen Hektar Land und war in seiner Blütezeit mit sechs weiteren Gütern verbunden. Nach der Vertreibung und Enteignung der Familie durch die Bodenreform im Jahr 1945 beherbergte das Schloss bis zur Deutschen Wiedervereinigung unter anderem eine Dependance des Instituts für Agrarökonomie der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR. Diese fast durchgehende Nutzung des Hauses hat eindrucksvolle historische Bauelemente bewahrt, wie zum Beispiel die einzigartige Rotunde im Stil der Neorenaissance. Ebenfalls erhalten sind kunstvolle Parkettmosaikböden und eindrucksvolle Wandmalereien jagdlicher Szenen. Die Kombination aus ehrlicher Historie sowie zeitloser Moderne verleiht dem heute als Hotel geführten Haus ein modern-mondänes Flair mit Bodenhaftung. Der das Anwesen umgebende verwunschene Landschaftspark mit kleinem See ist besonders durch seinen alten Baumdenkmäler geprägt und bildet Rückzugsort und Heimstatt für über 30 verschiendene Vogelarten.



