Zwischen 1913 und 1915 ließ Großherzog Adolf Friedrich VI. ein neues Palais errichten, ein zurückhaltend elegantes Landhaus im neoklassizistischen Stil nach Entwürfen von Ministerialrat Paul Schondorf. Der klar gegliederte Bau mit seinen Seiten- und Mittelrisaliten fügte sich in einen nach Osten ausgerichteten Park im englischen Stil, dessen alter Baumbestand dem Ensemble eine besondere Atmosphäre verliehen. Nahebei entstanden Stall- und Wohngebäude für die Bediensteten, ebenfalls im Stil des Palais gestaltet. Nach dem Tod des Großherzogs im Jahr 1918 gelangte das Haus an seine Mutter, Großherzogin Elisabeth, und bewahrte seither den stillen Charakter einer Residenz, die nur wenige Jahre ihrem ursprünglichen Zweck diente. 2025 wurde das Großherzogliche Palais als Schlosshotel mit eigener Gourmetküche wiedereröffnet.
Samstag und Sonntag
11 bis 16 Uhr geöffnet
12 I 14 Uhr Führung durch das Palais
12-14 Uhr Mittagessen im Restaurant Strelitzia nach Verfügbarkeit
12-16 Uhr Kaffee und Kuchen aus der hauseigenen Konditorei




