Die Ex-Stasi-Agentin Monika Haeger erzählt von ihrer Arbeit in der DDR-Opposition. Die Handlung ist teils dokumentarisch, teils fiktiv.
Die Ex-Stasi-Agentin Monika Haeger erzählt von ihrer Arbeit in der DDR-Opposition. Dabei verriet sie jahrelang Freundinnen an die Stasi, was oft verheerende Folgen für die Frauen hatte. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren traumatische Erlebnisse. Auch setzte die Stasi psychologische und sogenannte weiße Folter ein.
Haegers Erzählung klingt mitreißend, charismatisch und auch verharmlosend, dazu hält sie ihr Handeln, auch unmenschliches, für absolut gerechtfertigt, da sie stets "auf der richtigen Seite" stand und immer nur "das Beste für alle Menschen" wollte.
Passend zu Haegers Monolog werden Audioaufnahmen von Betroffenen des Stasi-Unrechtes eingespielt, die das Unmenschliche entlarven.
Text/Regie: Nicole Heinrich
Schauspiel: Anja Kimmelmann
Eintritt frei
Anmeldung: 03981-2390999 // stasi-theater@web.de



