Diese Geschichte erzählt der Historiker Christoph Wunnicke anhand großer Entwicklungslinien und anschaulicher Episoden. Zwischen den einzelnen Geschichten erklingen Musikstücke für Trompete, Orgel und Flöte, gespielt vom Organisten Reinhard Kotitschke, dem Trompeter Ulf Rust und der Flötistin Cordula Rust.
Kaum ein Instrument kann so festlich, feierlich und zugleich durchdringend klingen wie die Trompete.
Die Geschichte der Trompete in Mecklenburg reicht weit zurück. Zu den ältesten Blasinstrumentenfunden gehören das etwa 3.400 Jahre alte „Horn von Wismar“ und die 1911 bei Daberkow entdeckten bronzezeitlichen Luren. Seit dem Mittelalter dienten Trompeten als Zeichen herrschaftlicher Macht. An den Höfen in Schwerin, Güstrow, Ludwigslust und Neustrelitz riefen Trompeter die Hofgesellschaft zur Tafel, begleiteten Hochzeiten und Trauerzüge und verliehen dem Erscheinen der Herzöge Glanz. In Güstrow und Schwerin gab es sogar eigene Trompeterstühle.
Doch die Trompete erklang nicht nur bei Hofe. Stadtpfeifer und Türmer gaben mit ihr Stunden-, Warn- und Feuersignale. Ratsmusikanten spielten bei Bürgerhochzeiten, Postillone kündigten die Ankunft der Postkutsche an, und Militärtrompeter begleiteten die Soldaten beim Exerzieren und in den Krieg. In den Kirchen erklangen Trompeten gemeinsam mit Orgeln und Chören. Später prägten Posaunenchöre, Blaskapellen und große Betriebsorchester das musikalische Leben Mecklenburgs.
Diese Geschichte erzählt der Historiker Christoph Wunnicke anhand großer Entwicklungslinien und anschaulicher Episoden. Zwischen den einzelnen Geschichten erklingen Musikstücke für Trompete, Orgel und Flöte, gespielt vom Organisten Reinhard Kotitschke, dem Trompeter Ulf Rust und der Flötistin Cordula Rust.
Nach dem letzten Ton ist spürbar: Die Trompete war nie nur ein Musikinstrument. Sie war Signal, Herrschaftszeichen, Begleiterin in Krieg und Frieden – eine weithin hörbare Stimme Mecklenburgs.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.



