Semiprofessor Doppter Jöppner öffnet die Tür der ehemaligen Seilerei für Kunstbetrachtungen und stellt die Zukunftsvisionen für diesen außergewöhnlichen Ort vor.
Axel Joppen alias Semiprofessor Doppter Jöppner, Kunstaktivist und Theaterpädagoge, hat Einiges vor in der ehemaligen Seilerei in der Plauer Straße 1 in Lübz. Im Ladenlokal, dem einstigen „Haus der guten Zigarren“, wird ab Pfingsten 2026 Kunst ausgestellt. Auf dem Außengelände ist langfristig ein solidarischer Skulpturen-Garten geplant. Hier soll ein Ort der Schöpferkraft und Lebendigkeit wachsen, an dem Kunst entstehen, ausgestellt und erlebt werden kann. Mit Ausstellungen verschiedener Künstler, Vorträgen, Konzerten, Gartenvergnügungen und vielem mehr soll die Seilerei ab KunstOffen2026 Menschen verbinden und Kultur zugänglich machen. Die erste Ausstellung unter dem Titel „Öffnung“ stellt das Projekt vor und lädt ein zur zukünftigen Beteiligung.
Axel Joppen, geboren 1970, aufgewachsen in Moers am Niederrhein, lernte die Steinbildhauerei und gründete 1995 zusammen mit dem in Goldberg ansässigen Künstler Johannes Terbach die „Ästhetiker Gewerkschaft“, ein Ensemble für Aktionskunst. Er war 16 Jahre Mitglied bei den „Adam Noidlt Missiles“ des Musikers und Performance-Künstlers Frank Köllges, studierte Theaterpädagogik mit interkultureller Kompetenz in Berlin und arbeitete in den Bereichen Bildhauerei, Performance, Tanztheater, Grafik, Fotografie und Installation im In- und Ausland. 2024 nahm er an der Lupinale im Zentrum für zirkuläre Kunst in Lübz teil. Seit August 2025 belebt er die Seilerei in der Plauer Straße 1, die längere Zeit leer stand. Dort entsteht nun ein Raum für Kreativität und Potenzialentwicklung.
Öffnungszeiten
Sa - Mo 11 - 18 Uhr






