Komische Oper in drei Akten von Georg Philipp Telemann
Telemanns Pimpinone gehört zu den frühesten deutschen komischen Opern und war schon zu seiner Zeit sehr beliebt. Die erfrischende Komik des Kammermädchens, das sich einen reichen Ehemann angelt und ihn nach der Hochzeit unter ihren Pantoffel stellt, hat bis heute nichts von ihrem Witz verloren.
Ein wahres Vergnügen für Klassikfreunde.
Vespetta, hübsch, intelligent und aus einfachen Verhältnissen stammend, verdient ihr Geld als Kammermädchen. In der Heirat mit Pimpinone, einem älteren und wohlhabenden Bürger, sieht sie eine Möglichkeit, sich finanziell zu verbessern. Mit Schönheit, Charme und kluger Zusicherung gewinnt sie den einsamen Pimpinone für sich.
Nach der Hochzeit zeigt Vespetta jedoch ihr wahres Gesicht. Sie ist launisch, geht häufig aus und ist nicht bereit, ihren Pflichten als treusorgende Ehefrau nachzukommen. Pimpinone bereut die Heirat, doch Vespetta setzt sich durch. Am Ende muss er sich fügen und sogar die Hausarbeit übernehmen, während sie sich auf Bällen vergnügt.
Am 27. September 1725 fand die Uraufführung zusammen mit Tamerlano am Theater des Hamburger Gänsemarkts statt. Das Publikum war begeistert.
Pimpinone wurde Telemanns größter Bühnenerfolg und zählt bis heute zu seinen bekanntesten Bühnenwerken.
Musikalische Leitung und Cembalo: Yuko Tomeda
Vespetta : Yuri Mizobuchi
Pimpinone: Stephen Barchi
Es spielt:
Das Mozartensemble Berlin







