Zwei zeitgenössische Choreografien von Zoë Ashe-Browne & Marioenrico dʼAngelo
Zoë Ashe-Browne und Marioenrico d‘Angelo werden als Gastchoreograf*innen für und mit dem BallettVorpommern zwei Stücke schaffen, die sich mit der Kommunikation bzw. Nicht-Kommunikation in unserer Gegenwart beschäftigen. Die Nutzung digitaler Medien und der Social-Media-Kanäle ist heutzutage geradezu omnipräsent. Es hat den Anschein, als würden die Menschen weltweit so intensiv wie nie zuvor miteinander im Austausch sein. Dennoch leiden immer mehr unter Einsamkeit. Was läuft da schief? Ist es der Mangel an authentischem, physischem Kontakt? Während viele Fake-News veröffentlicht und unbedacht weiterverbreitet werden, dringt doch sehr wenig davon in die „privaten Räume“. Oder etwa doch?
Zoë Ashe-Browne ist Tänzerin und Choreografin aus Dublin, Irland. Nach ihrer Tanzausbildung an der English National Ballet School war sie als Tänzerin beim National Ballet of Ireland, English National Ballet, Opera Ballet Vlaanderen, der Company Eastman | Sidi Larbi Cherkaoui und dem BallettVorpommern engagiert. 2014 begann sie für Theater und Film zu choreografieren. In ihre Arbeiten fließen klassische und zeitgenössische Tanzstile ihrer vielfältigen Performance-Erfahrung ein.
Marioenrico dʼAngelo, gebürtiger Italiener und ausgebildeter Tänzer, lebt als freier Choreograf und Performer in Bern. Er hat Choreografien für viele Kompanien und Theater geschaffen, u. a. für Bern Ballett, die Daegu City Dance Company Südkorea, die MiR Dance Company, das Saarländische Staatsballett, Frontier Danceland Singapur und das Theater für Niedersachsen. 2023 gewann sein Werk „Prelude“ den 2. Preis beim Choreografiewettbewerb in Hannover. 2024 wurde er vom Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps als einer der Next Steps Artists ausgewählt.
Mit:
Choreografie, Inszenierung, Bühne & Kostüme: Zoë Ashe-Browne, Marioenrico d‘Angelo
Es tanzen: Elena Alessandrini, Megumi Aoyama, Lorenzo Colella, Josh Fagan, Juul van Helvoirt, Ryusei Kitamura, Anderson Lima, Corinne Mulcahy, Giulia Nardin, Lucas Praetorius, Cristina Dora Serrano Sánchez, Carlos Tostado Serván
