Informationstag des Stasi-Unterlagen-Archivs mit Bürgerberatung und Vortrag
Das Stasi-Unterlagen-Archiv lädt zu Bürgerberatung und Vortrag am 17. Juni in Greifswald ein:
13.00 - 17.00 Uhr:
Das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv und der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur bieten eine Bürgerberatung an. Ein Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Rostock erläutert die Regelungen zur Einsicht in die Stasi-Akten und hilft bei der Antragstellung. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich. Fragen zur Rehabilitierung von politischem Unrecht in der DDR beantwortet eine Mitarbeiterin des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.
18.00 Uhr:
Antifaschismus war in der DDR eine Staatsdoktrin. Wie ging die SED-Diktatur aber tatsächlich mit der nationalsozialistischen Erblast, antisemitischen und fremdenfeindlichen Erscheinungen sowie neofaschistischen Tendenzen um? Wie wirken diese nach dem Untergang der DDR weiter? Diesen Fragen spürt Dr. Volker Höffer (Historiker, Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) am Beispiel des DDR-Ostseebezirks Rostock und auf der Grundlage umfangreicher Recherchen in den Unterlagen der DDR-Geheimpolizei in seinem Vortrag im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald nach. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Gespräch mit dem Publikum.



