Lesung & Gespräch im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)
Die Welt von Christian Lotz ist geordnet: sonntags Sektfrühstück mit den Eltern, unter der Woche Arbeit im Fitnessstudio. Christian ist queerer Single in einer sächsischen Kleinstadt, 30 Jahre alt, muskulös und gutaussehend, aber innerlich nervös und fragil: Wie wirkt er auf andere? Warum findet er nicht den Richtigen? Was bringt die Zukunft in Zeiten von Klimawandel, Rechtsextremismus und Pandemien? Und ist er nicht vielleicht längst unheilbar krank, wie ihm seine täglichen Internetrecherchen weismachen wollen? In ihm wachsen Sorge und Panik, die bald keinen Anlass mehr kennen. Erst in größter Not öffnet Christian sich seinem Umfeld und erfährt: Geteilte Angst ist halbe Angst.
Res Sigusch studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der FU Berlin und bis 2021 Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Hildesheim, wo dey die Veranstaltungsreihe »Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb« organisierte und moderierte. Res Siguschs Debüt »Wesentliche Bedürfnisse« erschien 2024 im Berlin Verlag
Vvk. 5 € zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei mvticket.de, Abendkasse: 8 €
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Kooperation von Literaturhaus Rostock und Peter-Weiss-Haus e.V. im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen 2026.



