Konzert für Klavier und Cello mit Mayuko Miyata & Susanne Szambelan
Unter dem Titel „Romantische Miniaturen" präsentieren wir ein Programm, das die intime, poetische Seite der Romantik in den Mittelpunkt stellt. Die ausgewählten Werke eint ihre besondere Fähigkeit, in kurzer Form große emotionale Räume zu öffnen - wie musikalische Momentaufnahmen voller Sehnsucht, Traum und Ausdruckskraft.
Den Auftakt bildet Faurés „Après un rêve", ein schwebendes Klangbild zwischen Traum und Erwachen. Chopins Nocturne in cis-Moll entfaltet daraufhin eine zutiefst persönliche, fast improvisatorische Klangsprache. Mit Saint-Saëns' "Le Cygne" folgt eine der bekanntesten lyrischen Miniaturen der Musikgeschichte, deren schlichte Eleganz bis heute berührt. Schumanns Fantasiestücke greifen diese Innigkeit auf und erweitern sie um eine dialogische, erzählerische Dimension.
Nach der Pause führt Rachmaninoffs „Vocalise" die Idee des gesanglichen Ausdrucks ohne Worte fort - Musik als reine Emotion. Poppers Ungarische Rhapsodie bringt virtuose Leidenschaft und folkloristische Farben ins Spiel, bevor Chopins „Polonaise brillante" das Programm mit brillanter Eleganz und tänzerischer Energie beschließt.
Das Besondere an diesem Konzert liegt im Spannungsfeld zwischen Intimität und Virtuositat: Kleine Formen werden hier zu Trägern großer Gefühle, persönliche Klangwelten treten in direkten Kontakt mit dem Publikum. So entsteht ein Abend, der nicht auf monumentale Effekte setzt, sondern auf die Kraft des Details - und gerade darin seine Intensität findet.



