Musik der italienischen romantischen Oper trägt den Text der katholischen Messe! Diese reizvolle und seltene Kombination erklingt in der Fassung für Solisten, Chor und zwei Tasteninstrumente. Zu hören sind Elisabeth Schmeißer (Sopran), Anna-Maria Kawatzopoulus (Alt), Michael Zabanoff (Tenor), Lars Grünwoldt (Bass), Silke Vogler (Klavier), Benjamin Jäger (Orgel) und der Chor St. Marien unter Leitung von KMD Karl-Bernhardin Kropf.-
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es klingt, wenn die Musik der italienischen romantischen Oper auf die Texte der (katholischen) Messfeier trifft?
Wenn die Bitte um Vergebung der Sünden so flehentlich ausgedrückt wird wie die Bitte um Erwiderung brennender Liebe? Wenn das Gloria erschallt wie der Lobgesang auf heimkehrende Helden? Wenn der Glaube bekräftigt wird wie das Gelöbnis zu einer Revolution?
Und wenn der Komponist zwischendurch zeigt, dass er von alter kontrapunktischer Kunst auch noch etwas versteht?
Falls Sie sie noch nie gehört haben, sollten Sie die „Petite Messe solennelle“ von Gioacchino Rossini unbedingt kennenlernen! Entstanden ist sie 1863 in Paris als Auftrag an den schon lange den Ruhestand genießenden Meister der Oper, für private Verhältnisse gedacht und daher klein besetzt. Genießen Sie dieses Zeugnis italienischer Frömmigkeit und gesanglicher Musik, über das der Komponist selbst demütig und etwas ironisch schreibt:
„Lieber Gott. Hier ist sie, die arme kleine Messe. Habe ich nun wirklich heilige Musik (musique sacrée) gemacht, oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles.
Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“
Karten zu EUR 18/15 (ermäßigt 15/12) erhalten Sie beim Pressezentrum (Steintor-Kreuzung), auf mvticket.de und an der Abendkasse. Die Ausführenden freuen sich auf Sie!



